Wer ins Coaching kommt, hat meistens ein Problem. Die wenigsten Menschen schätzen sich dafür, Probleme zu haben und fügen der - meist ohnehin schwierigen - Herausforderung auch noch ein gehöriges Maß an Abwertung und Selbstbeschimpfung hinzu. Beste Voraussetzungen, um das Problem noch zu vergrößern.


Manchmal kann ich es so richtig. Ich suhle mich in meinem Selbstmitleid. Vielleicht klappt etwas grade nicht so, wie ich es mir vorstelle. Oft geht etwas einfach nicht schnell genug. Oder ich kann aus einer Situation nicht aussteigen, obwohl ich es gerne möchte. Meist geht es nicht um die wirklich großen Dinge, sondern einfach um kleinere Ärgernisse, die sich ansammeln oder mich aufhalten.


In Verbindung mit dem Stress setze ich mich grad auch mit seinem Gegenüber auseinander: der Langeweile. Wenn der Stress ein Zuviel an Anforderung ist, dann ist die Langeweile ein Zuwenig. Und ich merke, dass mich das genauso stresst. 


Manchmal scheint es, als ob zu viel auf einmal hereinbricht. Zu viele Anforderungen, Wünsche von anderen Menschen, Aufgaben und Herausforderungen. Von eigenen Bedürfnissen ganz zu schweigen.


„Wenn die Linie flach ist, bist du tot.“
Das hat ein begnadeter Graffitikünstler mal auf eine Wand geschrieben. Ich sitze grade in einer Weiterbildung zum Thema „Stressmanagement“. Hat natürlich gar nichts mit mir zu tun, warum ich dieses Thema gewählt habe :-)


Ich mache immer wieder Pläne. Detailliert arbeite ich aus, wie sich dies oder jenes entwickeln wird. Nur um draufzukommen, dass das Leben nicht meinen Plänen folgt. 
Natürlich nicht, denn das Leben ist schließlich etwas größer als meine Pläne.


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