Stress

„Wenn die Linie flach ist, bist du tot.“
Das hat ein begnadeter Graffitikünstler mal auf eine Wand geschrieben. Ich sitze grade in einer Weiterbildung zum Thema „Stressmanagement“. Hat natürlich gar nichts mit mir zu tun, warum ich dieses Thema gewählt habe :-)

Alles besser als eine flache Linie? 
Manchmal stellt sich schon die Frage, ob wir mit dem Stress - den ich mir meistens selbst machen - auch etwas vermeiden wollen. Was geschieht, wenn mal nichts geschieht?
Stress entsteht in der Bewertung einer Situation. Das hat mit dem Inhalt der Situation noch lange nichts zu tun. Manchmal gelingt es mir, von außen auf eine Herausforderung zu schauen. Dann kann ich meist ruhig bleiben und Schritt für Schritt nach Lösungen suchen.
Wenn ich völlig in ein Thema hineinkippe, dann kommt meist der Stress. Mein Blickwinkel begrenzt sich, ich sehe nur mehr Ausschnitte und schon gar keine Lösungsmöglichkeiten. Überforderung stellt sich ein und die Linie wird ein wenig zu bewegt.
Es braucht also manchmal eine flache Linie, sprich einen ruhigen inneren Ort, an dem alles eine neue Bewertung bekommen und mal von außen betrachtet werden kann. Das heißt ja nicht, dass es flach bleibt. Nur ein wenig leichter.


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