Bewusstmachung

Damit wir in unserem Leben etwas verändern können, müssen wir Bewusstsein und eine positive Ausrichtung schaffen. Dazu braucht es eine Auseinandersetzung mit den gelernten Automatismen und den übernommenen Lebensmustern aus unserem Familiensystem. Erst wenn wir uns bewusst gemacht haben, welche Muster wirken, können wir neue Ziele und Absichten setzen.

Bewusst machen bedeutet aber nicht notwendigerweise analysieren und intellektuell verstehen. Nicht alle unsere Muster und übernommenen Anlagen lassen sich erklären. Vielleicht können wir für so manche Themen eine Geschichte finden, eine nachvollziehbare Begründung. Aber selbst das ist vermutlich eine Konstruktion, eine Idee, die wir uns im Inneren anfertigen. Wenn diese Vorstellungen uns helfen, dann ist dagegen aber natürlich nichts einzuwenden. Manchmal sind die Geschichten und Forschungsprojekte aber auch mühsam und lassen gute Lösungen immer weiter weg rücken.

Entscheidend ist die Richtung, in die wir unsere Gedanken lenken. Denn in diese Richtung werden schlussendlich auch unsere Emotionen und Energien fließen. Je mehr wir in eine Richtung denken – Geschichten dazu konstruieren, Erinnerungen hervorholen oder (er-)finden, die Aufmerksamkeit steuern – desto mehr Gehirnvernetzungen werden wiederum gebaut. Und diese laden dann wie von selbst zu neuen Gedanken, Gefühlen und Handlungen ein.

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