Möglicherweise hast du das auch schon bemerkt: Du gehst einen Schritt in eine neue Richtung und plötzlich taucht ein Hindernis auf. Du setzt dir Ziele, freust dich darüber und plötzlich verlierst du jede Motivation und Antriebskraft. Vielleicht scheint es sogar so, wie wenn alles noch viel schlimmer wäre, als vor dem Moment, in dem du über neue Ziele, Wünsche und Visionen nachgedacht hast.


In einem chassidischen Bild (bei Rabbi Nilton Bonder in: Neid für Profis) wird eine Perspektive auf die Welt beschrieben, in der zwei Taschen für inneren und äußeren Frieden sorgen:

Jeder sollte zwei Taschen haben, sodass er in die eine oder die andere greifen kann, ganz nach seinen Bedürfnissen. In der rechten Tasche sollten die Worte sein: „Die Welt ist für mich geschaffen worden!“ und in der linken Tasche. „Ich bin Staub und zu Staub werde ich zurückkehren.


Geredet wird ja wirklich genug. Aber reden wir auch übers Wesentliche? Auf die Frage „Wie geht’s dir“ wird meist auch keine echte Antwort erwartet. Es ist mehr der Einstieg in einen kurzen Small Talk.

Echte Gespräche fehlen.


Vor kurzem hat mir eine junge Frau von ihrer Beziehungsform erzählt, die nicht so ganz der allgemeinen gesellschaftlichen Norm entspricht. Kurz darauf kam ein Vater zu einer Aufstellung und hatte das Anliegen, dass seine Tochter wieder „normale“ Beziehungen haben solle. Nein, es war nicht der Vater dieser jungen Frau. Aber für einen Zufall habe ich das dann auch nicht gehalten und hab über diese zwei Gespräche nachgedacht.


Ich bin davon überzeugt, dass wir als Menschen Teil eines unendlichen Universums voller Harmonie sind. Wir können niemals von dieser Harmonie getrennt sein, und wir können auch nicht herausfallen aus dem großen Ganzen. Dennoch gibt es Zeiten, in denen es sich so anfühlt, als ob die Harmonie gestört wäre, als ob unsere Verbindung „nach oben“ unterbrochen wäre.


„Nur 17 Prozent aller mit Sehvorgängen verbundene Gehirnprozesse haben direkte Verbindungen von der Netzhaut zur Sehrinde. Alle anderen Sehprozesse sind interne Rückkoppelungsschleifen. Das heißt, was wir sehen, hat nicht so viel mit dem Außen zu tun, sondern mit internen Hochrechnungsprozessen.“
Gunter Schmidt in: Aufstellungsarbeit revistited.


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