Vielleicht fällt es gerade jetzt, in der schönen Jahreszeit, besonders auf: das Gefühl, allein zu sein, während ringsum alles aufblüht. Mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur – auch das Bedürfnis nach Nähe, Wärme und echtem Zusammenhalt wird spürbarer.
Wir Menschen sind soziale Wesen. Fehlen uns tiefe Verbindungen, leidet nicht nur die Seele – auch Körper und Geist reagieren darauf. Dabei sind solche Verbindungen nicht auf Partnerschaften beschränkt. Bedeutsame Freundschaften, verlässliche Kontakte, ein lebendiges soziales Umfeld – das alles sind keine Extras, sondern menschliche Grundbedürfnisse. Bedürfnisse, die durch Likes und Herzchen auf Social Media nicht gestillt werden können.
Wir brauchen einander. Wir brauchen die Resonanz des anderen, manchmal auch die Reibung und die Auseinandersetzung – um uns selbst zu spüren, um zu wachsen, um wirklich da zu sein.